Kinder
im Karneval
Besonders unsere Kleinen finden viel Spaß an
Maskerade wenn jeder einmal jemand sein darf. . So wimmelt es an
Karneval wieder an allen Ecken an
Prinzessinnen, Piraten
und Clowns. Jedoch sollten gerade Eltern einige Punkte beachten, damit es am
Rosenmontag
in der Schule oder beim Umzug
nicht zu Tränen auf dem Prinzessinnenkleid oder dem Piraten-Outfit kommt.
Immens wichtig ist natürlich die
Auswahl des richtigen
Kostüms.
Oft möchte das Kind ein Kostüm, das schwer zu besorgen, der Jahreszeit
unangemessen oder aus anderen Gründen für die Eltern nicht recht akzeptabel ist.
Jedoch sollte ein Faschingskostüm
nicht komplett verboten werden; vielmehr sollte man einen Kompromiss finden. So
könnte die ausgewählte Verkleidung erlaubt werden, wenn es an die Witterung
angepasst wird – beispielsweise durch eine zusätzliche Jacke oder eine
Strumpfhose. Besteht die Gefahr, dass das Kind durch die Wahl des Kostüms zum
Spott der Mitschüler werden könnte – wenn der Sohn sich beispielsweise gerne als
Prinzessin verkleiden würde – könnte eine alternative Verkleidung angeboten
werden; mit dem Hinweis, zu Hause den ganzen Tag das ursprüngliche Kostüm tragen
zu können.
Egal welches Kostüm an den tollen Tagen angelegt wird –
wichtig ist, dass es nicht erst am Tag der Verkleidung anprobiert wird. Denn oft
gibt es noch etwas zu ändern oder anzupassen, damit die Verkleidung sitzt.
Eltern sollten das Kostüm vorher mit dem Kind austesten. So kann im Zweifelsfall
noch etwas geändert werden, so dass es keine Enttäuschung am Rosenmontag gibt.
Gleiches gilt ganz besonders für Artikel wie Schminke oder
farbiges Haarspray. Gerade bei Babys sollte im Fasching hierauf ganz verzichtet
werden, da deren Haut zu empfindlich ist. Aber auch bei größeren Kindern sollte
zuvor getestet werden, ob eventuell allergisch auf bestimmte Schminke reagiert
wird. Wichtig ist immer, dass die Haut unter der Schminke gut eingecremt wird,
damit sie nicht austrocknet. Es ist daher generell immer sinnvoll, nur so viel
Schminke wie nötig einzusetzen. Außerdem sollte man sich und auch dem Kind
VOR dem Schminken klarmachen, dass das Abschminken hinterher möglicherweise
eine unangenehme Angelegenheit werden könnte! Der Karneval hat halt nicht nur
positive Seiten.
Auch wenn Konfetti, Luftschlangen oder Luftschlangenspray für
eine bunte Atmosphäre sorgen, sollten sie der Umwelt zuliebe sparsam eingesetzt
werden. Von Luftschlangenspray ist außerdem abzuraten, weil Kinder sich gerne
gegenseitig damit “abschießen”, und es so zu Augenkontakt oder zum
Runterschlucken kommen könnte.
Ebenfalls verzichten sollte man im Karneval auf
Spielzeugpistolen, die knallen. Sie haben zwar einen tollen Effekt für jeden
Cowboy oder Polizisten, aber sie sind einfach zu laut für empfindliche
Kinderohren. Vorsichtig geboten ist auch bei Schwertern, die schnell vom reinen
Accessoire zur Schlagwaffe umfunktioniert werden.
Nimmt man an einem Karnevalsumzug teil, sollte man die Kinder
immer im Auge behalten, denn meist herrscht dort so ein Trubel, dass sich die
Kleinen schnell in der Masse verlieren. Vorsicht ist auch geboten, wenn
Süßigkeiten für die Kinder geworfen werden; diese könnten,
anstatt den Boden oder die Tüte, die
Kinder selbst treffen.
Ein letzter, nicht zu
unterschätzender Tipp: Stellen Sie sicher, dass die Batterien in Ihrer
Kamera
voll sind und sie den Apparat auch jederzeit zur Hand haben – Die Kleinen sind
in ihren Verkleidungen am Rosenmontag oder Fastnachtsdienstag einfach jeden
Schnappschuss für das
Fotoalbum wert! |